17. Juli 2026
Was ist Heimat? Und wie würde man einen Satz Euro-Münzen gestalten? – SchülerInnen der Q2 fanden preisgekrönte Antworten

Zwei Schülergruppen der Geschichtszusatzkurse der Q2 haben sich genau mit diesen zwei Fragen beschäftigt. Ihre Ergebnisse reichten sie bereits Ende Januar beim Wettbewerb „Begegnungen mit Osteuropa“ ein und gewannen hierfür sogar einen mit jeweils 100 € dotierten Siegerpreis. Der Wettbewerb wird jährlich vom Land Nordrhein-Westfalen durchgeführt.
So beschäftigten sich die vier Schüler aus dem Kurs von Frau Bröker mit der Frage, wie ein Münzsatz für Polen aussehen könnte. Sie überlegten und recherchierten, welche historischen Ereignisse sich eignen, um sie auf einer Münze zu verewigen. Nachdem sie sich wohl überlegt für Motive entschieden hatten, galt es, die Münzen tatsächlich auch herzustellen. So arbeiteten sich die Schüler in ein Laserprogramm ein und stellten kleine Holzmünzen her. Zusammen mit einer Präsentation zu den historischen Hintergründen schickten sie diese an die Bezirksregierung Münster und wurden mit einem Siegerpreis belohnt.
Einen Film im Format des bekannten „Checker Tobi“ zu drehen, war die Vorgabe für das Produkt von Paula, Johanna und Milla zum Thema „Heimatcheck“. Dabei ging es darum, den Begriff Heimat genau unter die Lupe zu nehmen. Was macht Heimat für verschiedene Generationen aus? Hat der Heimatbegriff einen Wandel durchlebt und kann man auch mehrere Heimaten haben? In Interviews mit dem Heimatverein Gemen und mit Mitschülern fanden sie viele Antworten, die sie in ihrem Film auswerteten. Diesen durften sie bereits auf der Veranstaltung der Heimatvereine zur 800-Jahr-Feier „Heimat - gestern, heute, morgen“ vorstellen und gewannen ebenfalls einen Siegerpreis im Wettbewerb.
Bild von links nach rechts: Ben Eversmann, Jordi Wallenborn, Jan Rößing, Jonas Geringhoff, Paula Klöpper, Johanna Meis, Milla Bruns